Am vorigen Wochenende machten wir etwas ganz Verrücktes, was es so in dieser Form noch nicht gegeben hat.
Wir fuhren an drei Tagen hintereinander zu ein und derselben Band. Allerdings zu drei völlig verschiedenen Locations. Nach Winningen an der Mosel zog es uns am Donnerstag. Dort spielten Danny and the Wonderbras in einem Weinstübchen, unplugged und ich LIEBE unplugged. Im Eintrittspreis war das Essen schon enthalten und man konnte für 18.50 Euro soviel Flammkuchen essen, wie man schaffte, bzw. mochte.
Ich lies es mir schon schmecken, bevor die Jungs anfingen zu spielen, denn bei der Musik kann ich nicht ruhig auf meinem Stuhl sitzenbleiben und dabei auch noch essen.
Von daher war ich schon satt, als sie anfingen. Wir waren die Überraschungsgäste, jedenfalls für Moni, Vera und Sabine. Denn sie wussten überhaupt nicht, dass wir kommen wollten. Von daher war die Freude groß als sie uns endeckten. Schnell gesellten sie sich zu uns an den Tisch und wir erzählten und lachten viel.
Dann ließen wir uns von den diesmal eher ruhigen Tönen, denn es wurde ja komplett ohne Technik und Verstärker gespielt, erfreuen und machten uns dann kurz nach Mitternacht auf den Weg nach Hause.

Freitag fuhren wir dann nach Bad Godesberg. Endlich mal wieder ein Gig in NRW.
Für diesen Abend hatten wir uns schon vor ein paar Tagen mit lieben Freunden verabredet. Zum Glück kamen wir alle recht früh in dieser kleinen Location an und fanden noch gute Plätze ganz vorne. Es wurde ziemlich schnell ziemlich voll dort. Egal. Was mich auch sehr überraschte, obwohl es ja in NRW war, durfte in dieser Kneipe nicht geraucht werden. Das war so etwas von angenehm. Dafür war die Musik hier sehr laut, warum muss ich aber auch immer ganz vorne sein, warum kann ich nicht mal hinten, in der hintersten Ecke, stehen und zuhören!? Ich bin einfach unverbesserlich.
Und auch heute durfte ich mir wieder ein paar Lieder wünschen, meine Auswahl gefiel sogar den Jungs ausgesprochen gut.
Nachdem dann nach drei Stunden alle Zugaben gegeben waren, erzählten wir noch etwas, machten Fotos mit den Jungs und verabschiedeten uns dann mit dem Versprechen am nächsten Tag auch dabei zu sein, sofern wir unsere alten, müden Knochen aus dem Bett erheben können.

Naja, am nächsten Morgen viel das Aufstehen nach wenigen Stunden Schlaf zwar schon reichlich schwer, aber es ging.
Den Tag über gingen wir es ruhig an und machten uns dann irgendwann auf den Weg nach Essen. Dort spielten die Jungs im Chicago 33 in den Geburtstag von Elvis hinein. Diesen Laden kannten wir schon aus dem vorigen Jahr. Sehr schön und sehr groß. Von daher hatte man mal etwas mehr Platz vor der Bühne.
Gegen 22.30 Uhr ging es los. Da hier eine Menge Fans der Band zu finden waren, war die Stimmung auch ziemlich ausgelassen und die Jungs freuten sich, dass hier sooo viele ihre Lieder mitsingen konnten.
Sogar ein Fernsehsender war anwesend. Mal sehen, wann der Beitrag gesendet wird. Kurz nach der Zugabe wollten wir dann aber auch nur noch nach Hause. Schnell verabschiedet und los ging es. So eine Wonderbrastour müssen wir wieder mal machen, aber dann lieber im Sommer und openair. Herrlich.















